Die heutigen optischen Netzwerke, über die der Großteil der weltweiten Daten übertragen wird, sowie viele Sensoren benötigen eine Digital-Analog-Wandlung, die digitale Systeme synergistisch mit analogen Komponenten verbindet.
Volker J. Sorger, außerordentlicher Professor für Elektrotechnik und Informatik an der GW, und seine Kollegen haben mithilfe einer Silizium-Photonik-Chip-Plattform einen Digital-Analog-Wandler entwickelt, der keine Umwandlung des Signals im elektrischen Bereich erfordert. Dadurch zeigt sich das Potenzial, den Bedarf an hoher Datenverarbeitungskapazität zu decken, während gleichzeitig optische Daten verarbeitet, Schnittstellen zu digitalen Systemen hergestellt und ein kompakter Betrieb mit kurzer Signalverzögerung und geringem Stromverbrauch ermöglicht wird.
„Wir haben einen Weg gefunden, die Kluft zwischen diesen beiden Welten, der analogen und der digitalen, nahtlos zu überbrücken“, sagt Sorger. „Dieses Gerät ist ein wichtiger Meilenstein für die nächste Generation von Datenverarbeitungshardware.“.
die Studie „Unterdrückung elektronischer Engpässe in Netzwerken der nächsten Generation mit integrierten photonischen Digital-Analog-Wandlern“ hier.
Forscher der George Washington University und der University of California, Los Angeles, haben erstmals einen photonischen Digital-Analog-Wandler entwickelt und demonstriert, der vollständig im optischen Bereich arbeitet. Diese neuartigen Wandler könnten die Datenverarbeitungshardware der nächsten Generation revolutionieren und weitreichende Auswirkungen auf Rechenzentren, 6G-Netze und künstliche Intelligenz sowie weitere Anwendungsgebiete haben.
