KI-Workloads verändern die Funktionsweise von Rechenzentrumsnetzwerken grundlegend. Die für umfangreiches KI-Training und verteilte Echtzeit-Inferenz erforderliche Leistung, Skalierbarkeit und Genauigkeit stellen beispiellose Anforderungen an die Netzwerkinfrastruktur. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, verfolgt Nokia einen neuen Ansatz für die Integration, das Testen und die Bereitstellung von Technologien, die speziell für das KI-Zeitalter entwickelt wurden.

Das AI Networking Innovation Lab bietet ein Umfeld, in dem zukunftsweisende kommerzielle Technologien entwickelt und validiert werden können. Nokia vereint hier fortschrittliche KI-Netzwerkprotokolle, modernste Hardwareplattformen und Switching-Chips sowie neue Architekturkonzepte, die speziell für KI-gestützte Rechenzentren entwickelt wurden. Diese Technologien werden in enger Zusammenarbeit mit einem globalen Partnernetzwerk getestet und weiterentwickelt.
Das AI Networking Innovation Lab basiert auf drei Säulen: Technologieinnovation, Ökosystem-Kooperation und Validierung.
Technologieinnovation: Das Lab bietet KI-Partnern einen dedizierten Raum, um mit Lösungen der nächsten Generation entlang des gesamten Netzwerk-Stacks zu experimentieren und so neue Standards durch wegweisende Ansätze für neue Protokolle, Switching-Chips, Staukontrolle, Echtzeit-Telemetrie und Automatisierung voranzutreiben.

„Unsere Zusammenarbeit mit Nokia im AI Networking Innovation Lab hat es uns ermöglicht, KI-Netzwerke unter realen Bedingungen zu evaluieren und zu optimieren. Keysight simulierte umfangreiche KI-Trainings-Workloads über ein breites Spektrum an KI-Transportprotokollen, von UEC und RoCEv2 bis hin zu neuen verlustfreien Fabric-Architekturen. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die Einführung von KI-Netzwerken zu beschleunigen, indem wir Netzbetreibern und Hyperscalern die validierten Informationen bereitstellen, die für einen sicheren und großflächigen Einsatz erforderlich sind“, sagte Ram Periakaruppan, Vice President und General Manager des Geschäftsbereichs Network Applications and Security bei Keysight.

Zusammenarbeit im Ökosystem: Echter Fortschritt hängt von einem starken Ökosystem aus Technologieanbietern ab – Halbleiterherstellern, GPU-Entwicklern, Systemanbietern, Speicher- und Testlösungen sowie Cloud-Plattformen –, die gemeinsam hochkompatible, KI-fähige Lösungen entwickeln. Dies ermöglicht gemeinsame Interoperabilitätstests, verbessert die Integration und stellt sicher, dass die Roadmaps über verschiedene Hardware-, Software- und Orchestrierungsebenen hinweg aufeinander abgestimmt sind.

„AMD ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Kunden und ein offenes Ökosystem grundlegend für die Beschleunigung von KI-Innovationen sind. Durch die gemeinsame Entwicklung von Lösungen mit Partnern wie Nokia in dessen AI Networking Innovation Lab stellen wir sicher, dass unsere AMD-KI-Lösungen für Unternehmen auf Nokia-Rechenzentrumsswitches unter realen Netzwerkbedingungen und -anforderungen getestet werden. Ein offener, standardbasierter Ansatz ermöglicht es Kunden, sich nahtlos in heterogene Umgebungen zu integrieren, Engpässe zu vermeiden und den Fortschritt von KI branchenweit zu fördern“, so Travis Karr, Corporate Vice President HPC und Sovereign AI bei AMD.

Validierung: Das Labor dient als Testumgebung für Nokia Validated Designs (NVDs). Hier validieren Kunden und Partner Rechenzentrumsarchitekturen verschiedener Hersteller unter realen KI-Trainings- und Inferenzlasten. Durch Tests von Ausfallszenarien, Überlastungsverhalten und Betriebsautomatisierung wandelt das Labor NVDs in bewährte, implementierbare Lösungen um. Dies ermöglicht vorhersehbare Leistung, schnellere Bereitstellung sowie reduzierte Betriebskomplexität und Risiken für Unternehmen im KI-Zeitalter.

„Nokia ist ein strategischer Netzwerkpartner für Nscale auf unserem Weg zum AI Grid. Die hohe technische Sorgfalt, mit der die validierten Designs entwickelt wurden, spiegelt die Art von Innovation wider, die für die KI-Infrastruktur der nächsten Generation erforderlich ist. Die umfassenden Hardware-, Software- und Fehlertests, die diesen Blaupausen zugrunde liegen, geben Betreibern die Sicherheit, komplexe KI-Umgebungen schneller, mit geringerem Integrationsrisiko und weniger Betriebsunterbrechungen bereitzustellen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im AI Networking Innovation Lab, um die Grenzen KI-nativer Netzwerke zu erweitern und die nächste Generation von Lösungen zu validieren, bevor sie in Produktion gehen“, sagte Arno van Huyssteen, Vice President of Global Telecoms bei Nscale.

Das AI Networking Innovation Lab unterstützt Nokias Gesamtstrategie, die nächste Ära KI-gestützter Konnektivität zu beschleunigen. Angesichts der stetig wachsenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur haben sich Rechenzentrumsnetzwerke zu einer der wichtigsten Säulen des globalen KI-Ökosystems entwickelt. Mit dieser Investition stärkt Nokia seine Kompetenzen im Bereich KI- und Cloud-Infrastruktur und treibt gleichzeitig seine Vision von KI-nativen Netzwerken voran.

„Die Eröffnung des Nokia AI Networking Innovation Lab ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, die nächste Ära KI-nativer Konnektivität voranzutreiben. Während sich die Branche mit Lösungen wie Scale-Across und AI-Grid weiterentwickelt, wird dieses Labor die KI-Netzwerktechnologie beschleunigen und diese neuen Branchenangebote nicht nur unterstützen, sondern auch optimieren. Das Zentrum bietet unseren Kunden und Partnern frühzeitigen Zugang zu neuen Technologien, eine engere Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren des globalen KI-Ökosystems und die Gewissheit, dass ihre Netzwerke unter realistischeren KI-Bedingungen validiert werden. Indem wir Innovationen beschleunigen und Implementierungsrisiken reduzieren, ermöglichen wir der Branche, Menschen und Unternehmen weltweit schnellere, zuverlässigere und nachhaltigere KI-Erlebnisse zu bieten“, sagte Rudy Hoebeke, Vice President of Software Product Management bei Nokia.

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