Die Überschreitung der Standard-100-Meter-Marke mit robusten Kabeln ist entscheidend für die beschleunigte Einführung der 10GBASE-T-Technologie. Während andere Anbieter ebenfalls 100 Meter anstrebten, hat die Lösung von Aquantia einen neuen Leistungsrekord aufgestellt. Diese zusätzliche Reichweite verbessert die Benutzerfreundlichkeit und erleichtert die Entwicklung von OEM-Systemen. Endanwender profitieren von der größeren Flexibilität bei Steckverbindern, Kabelbiegungen und anderen Aspekten. OEMs profitieren zudem von vereinfachten Designs und Kostensenkungen durch magnetische Standardbauteile, weniger Leiterplattenlagen und eine insgesamt höhere Zuverlässigkeit.


Aquantia hat in Zusammenarbeit mit Siemon seine 40-nm-10GBASE-T-PHY-Chips über die in Unternehmen und Rechenzentren üblicherweise eingesetzten Kupferkabel getestet. Die Tests wurden mit Kabelkonfigurationen durchgeführt, die den IEEE-802.3an-Standard von 55 Metern in Kategorie 6 und 100 Metern in Kategorie 6A und 7 übertrafen und die maximale Einfügedämpfung gemäß TIA-Standards ausreizten. Die Tests demonstrierten die einwandfreie Funktion des Aquantia 40-nm-10GBASE-T-PHY über einen 120 Meter langen Siemon Z-MAX Kategorie-6A-Kanal – die bisher größte in der 10-Gigabit-Ethernet-über-Kupfer-Branche erreichte Distanz.
„Für Aquantia ist die Erweiterung der Übertragungsdistanz von Hochleistungs-Kategorie-6A-Kabeln auf 120 Meter der ultimative Beweis für die Robustheit und Überlegenheit unserer 10GBASE-T-Architektur und deren effektive Implementierung in 40 nm“, so John Siemon, Chief Technology Officer bei Siemon. „Dies bestätigt erneut die Reife der 10GBASE-T-Branche und Aquantias führende Position als Siliziumanbieter. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Aquantia. Anstatt die Kupferkabellängen in Rechenzentren zu verkürzen und damit die Branchenstandards weiter zu verfehlen, verlängern wir sie und bieten Endanwendern gleichzeitig mehr Gestaltungsfreiheit“, so Siemon.


Die 40-nm-Bausteine ​​von Aquantia werden mit der patentierten Mixed-Mode-Signalverarbeitungsarchitektur (MMSP) gefertigt. Diese zeichnet sich durch eine vereinfachte analoge Frontend-Architektur (AFE) sowie eine reduzierte Größe und Komplexität des digitalen Chipteils aus, indem fortschrittliche Signalverarbeitung im analogen Format durchgeführt wird. Das Ergebnis sind ein geringerer Stromverbrauch und niedrigere Kosten im Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Ramin Shirani, Vice President of Engineering bei Aquantia, erklärt: „Die überlegene Linearität unserer AFE und unsere MMSP-Architektur bilden die Grundlage unseres Produktangebots und sind der Grund für diesen jüngsten Erfolg. Wir arbeiten bereits daran, unseren eigenen Rekord zu brechen, wie wir es bereits bei früheren Generationen getan haben.“
Aquantia entwickelt derzeit sein komplettes Portfolio an 40-nm-10GBASE-T-PHYs, von Quad-Port- bis hin zu Single-Port-Konfigurationen:
• AQ 1401 Quad-Port
10GBASE-T für hochdichte Top-of-Rack- (ToR) und Chassis-basierte Switches.
• Quad-Port AQ 1202 10GBASE-T für neue Server-Motherboard-LAN-Anwendungen sowie NICs, CNAs und HBAs.
• Single-Port AQ 1103 10GBASE-T für High-End-Single-Port-PC-Anwendungen und X2-Module.
Faraj Aalaei, Präsident und CEO von Aquantia, kommentiert: „Nach unseren jüngsten Erfolgen in der 40-nm-Generation erleben wir im 10GBASE-T-Markt mit OEM-Switches und -Servern eine deutliche Dynamik. Unsere langjährige Innovationskraft, unser umfassendes Know-how und unser ständiges Streben nach höchster Leistung sind die treibenden Kräfte hinter diesem Erfolg.“