In den letzten vier Quartalen wurden in 15 verschiedenen Ländern neue Rechenzentren eröffnet, wobei die USA, Hongkong, die Schweiz und China die meisten Neueröffnungen verzeichneten. Unter den Hyperscale-Betreibern eröffneten Amazon und Microsoft in den letzten zwölf Monaten die meisten neuen Rechenzentren und stellten damit mehr als die Hälfte aller Neueröffnungen dar, dicht gefolgt von Google und Alibaba.

Synergy Research zeigt, dass über 70 % aller Hyperscale-Rechenzentren in Einrichtungen angemietet oder im Besitz von Partnern von Hyperscale-Betreibern sind.
Die Studie basiert auf einer Analyse der Rechenzentrumsinfrastruktur von 20 der weltweit führenden Internet- und Cloud-Dienstleistungsunternehmen, darunter die größten Anbieter in den Bereichen SaaS, IaaS, PaaS, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, E-Commerce und Gaming. Die Unternehmen mit der größten Rechenzentrumspräsenz sind die führenden Cloud-Anbieter: Amazon, Microsoft, Google und IBM. Jedes dieser Unternehmen verfügt über mindestens 60 Rechenzentrumsstandorte, davon mindestens drei in jeder der vier Regionen: Nordamerika, Asien-Pazifik (APAC), Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) sowie Lateinamerika. Auch Oracle ist mit einer bemerkenswert umfangreichen Rechenzentrumspräsenz ausgestattet. Die übrigen Unternehmen konzentrieren ihre Rechenzentren überwiegend in den USA (Apple, Facebook, Twitter, eBay, Yahoo) oder China (Alibaba, Baidu, Tencent).

„In den letzten vier Quartalen wurden mehr neue Hyperscale-Rechenzentren eröffnet als in den vier Quartalen zuvor zusammen. Besonders stark getrieben wurde diese Entwicklung durch das anhaltend starke Wachstum bei Cloud-Diensten und sozialen Netzwerken“, so John Dinsdale, Chefanalyst und Forschungsdirektor der Synergy Research Group. „Das sind gute Nachrichten für Betreiber von Großhandelsrechenzentren und für die Hardwareanbieter, die diese Rechenzentren ausstatten. Zusätzlich zu den 504 derzeit in Betrieb befindlichen Hyperscale-Rechenzentren befinden sich weitere 151 in verschiedenen Planungs- oder Bauphasen. Dies zeigt, dass der Bauboom von Rechenzentren kein Ende nehmen wird.“.