Die Initiative fördert die Einführung von Kreislaufwirtschaftspraktiken in Ägypten, indem sie die Bürger einbezieht und einen Verhaltenswandel hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft anregt. Durch die formalisierte Sammlung von Elektronikschrott und die Verlängerung der Produktlebensdauer soll dies positive Auswirkungen auf die Umwelt haben und somit zu einer Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks führen. Lokale Techniker werden rekrutiert und geschult, professionelle Zertifizierungsprogramme eingeführt und neue Praktiken zur Förderung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft im Elektroniksektor implementiert, wo immer möglich auch im informellen Sektor.
Das neue Zentrum soll Reparatur- und Supportleistungen für Nokias 5G- und ältere Telekommunikationsnetzgeräte anbieten. Nokias Unterstützung dieser Initiative unterstreicht das umfassendere Engagement des Unternehmens für Kreislaufwirtschaft und die damit verbundenen Investitionen. Dazu gehören langjährige Praktiken wie das Team „Circular Products and Services“, das sich um die Sammlung, Aufbereitung, Wiederverwendung, den Verkauf und das Recycling von Telekommunikationsgeräten bei Netzwerkmodernisierungen oder -erweiterungen kümmert.
Nokia betrachtet Kreislaufwirtschaft aus zwei Perspektiven: Erstens, wie der Einsatz von Recyclingmaterialien bei der Entwicklung neuer Produkte gesteigert werden kann, und zweitens, wie maximale Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Nokia sichergestellt werden kann. Damit verbunden ist Nokias Ziel für 2030, eine Kreislaufquote von 95 % für Abfälle aus Büros, Laboren, Produktion, Installation und Produktrückgaben zu erreichen. Dieses neue Ziel dient der Verbesserung des Abfallmanagements, um die Deponierung von Abfällen zu minimieren. Daher ist die Zusammenarbeit mit Orange und seinen Partnern im Rahmen der von UNIDO geleiteten Initiative „Switch to Circular Economy Value Chains“ von großer Bedeutung. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Unterstützung eines gerechten Übergangs zu einer inklusiven, klimaneutralen und zirkulären Wirtschaft, um unter anderem zu nachhaltigem Wachstum, einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Entwicklung, der Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze und einer sichereren, gesünderen und schadstofffreien Umwelt beizutragen.