Der Test folgt auf die kürzlich erfolgte Ankündigung* von Nokia Siemens Networks bezüglich seiner 400G-Wellenlängenmultiplex-Ausrüstung (DWDM).

„Nokia Siemens Networks hat seine führende Rolle im Bereich optischer Netze wiederholt unter Beweis gestellt**. Die aktuelle Studie zeigt, dass die Umnutzung bestehender Glasfaserleitungen und die Verdopplung der Geschwindigkeit pro Wellenlänge im Vergleich zu 200G nun möglich ist“, so Oliver Jahreis, Leiter Produktmanagement für WDM-Netze bei Nokia Siemens Networks. „Diese Entwicklung ist ein bedeutender Meilenstein und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zu einem kosteneffizienten Ansatz für 400G-Netze und darüber hinaus sind.“

Da die Nachfrage nach Transportnetzen mit höherer Kapazität stetig wächst, müssen Netzbetreiber die Geschwindigkeit pro Wellenlänge in bestehenden Netzen erhöhen. Dies hilft ihnen, ihre Investitionen optimal zu nutzen, da der Ausbau zusätzlicher Glasfaserleitungen zur Deckung des Kapazitätsbedarfs eine kostspielige Option darstellt.

Der Übergang zu 400G ist der nächste Schritt beim Ausbau optischer Transportnetze nach den aktuellen 10/40/100G-Netzen. Die Wiederverwendung bestehender Glasfaserleitungen für den Ausbau leistungsfähigerer Netze schützt die Investitionen der Betreiber und ermöglicht gleichzeitig hohe Datenübertragungsraten für Endnutzer.

Nokia Siemens Networks führte den Test mit seiner Prototypausrüstung in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in München durch.