Die Veranstaltung wurde von Regierungspräsident Pedro Sánchez eröffnet und zeichnete sich durch die prominente Anwesenheit der Ministerin für Arbeit, Migration und soziale Sicherheit, Magdalena Valerio, und der Ministerin für Bildung und Berufsbildung, Isabel Celaá, sowie von Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Bildungseinrichtungen aus, die die aktuelle Situation der Berufsbildung, ihre Erfolge und Stärken sowie die Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, um sie in eine noch bessere Zukunft zu führen, erörterten.  

Pascual Dedios-Pleite, Leiter der Digital Factory von Siemens und Präsident von Siemens Industry Software, nahm zusammen mit Vertretern von CEOE, CEPYME, Inditex, Amazon und Festo am Runden Tisch „Wirtschaft und Berufsausbildung“ teil. Er sprach über die Rolle der Industrie in der Berufsausbildung, die notwendige Beziehung zu den Lernenden und wie sich die Ausbildung an die neuen Anforderungen von Industrie 4.0 anpassen muss.

Ein Siemens-Manager betonte: „Das Unternehmen fördert diese Entwicklung seit 125 Jahren mit einem globalen Ausbildungsprogramm, das weltweit bereits 11.500 Berufsschüler ausgebildet hat.“ Siemens bietet aktuell das internationale Programm „Apprentice@Siemens“ an, das in über 20 Ländern, darunter auch Spanien, durchgeführt wird. Das dreieinhalbjährige Programm mit Sitz in Berlin umfasst eine duale Ausbildung und schließt mit einem Mentoring-Programm in den Siemens-Niederlassungen im Heimatland der Teilnehmer ab. Seit seinem Start haben 25 spanische Schüler teilgenommen, von denen die meisten heute bei Siemens arbeiten.
In Spanien bietet Siemens drei Hauptausbildungsprogramme an: die Betriebswirtschaftslehre (Dual German Business Training), die in Zusammenarbeit mit der katalanischen Regierung entwickelte Ausbildung in Elektronik und Elektrotechnik sowie die Mechatronik-Ausbildung, die von der Deutschen Handelskammer in Kooperation mit den Gymnasien Virgen de la Paloma und Salesianos de Atocha angeboten wird. Auch dieses Programm schließt mit einem einjährigen Praktikum an der FEDA ab.
Siemens hat außerdem mehrere Initiativen zur Förderung junger Talente ins Leben gerufen, wie beispielsweise den 11. Prototypenwettbewerb für Automatisierung und Digitalisierung im Kontext von Industrie 4.0 und das Sponsoring von Spainskills, den nationalen Berufsbildungsspielen, die vom Ministerium für Bildung und Kultur und den Autonomen Gemeinschaften organisiert werden.

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