Konkret arbeitet Traxens bei diesem Projekt mit MSC Terminal Valencia, der Hafenbehörde des Hafens von Valencia und der Valenciaport Foundation (FVP) zusammen. Die Testphase begann im September 2018.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden die Lkw von MSC Spain mit IoT-Geräten von Traxens ausgestattet, die eine nahezu Echtzeit-Verfolgung der Fahrzeugbewegungen ermöglichen. Dies unterstützt die Hafenbehörden bei der Vorhersage und Bewältigung potenzieller Staus sowie bei der Planung der Lkw-Ankünfte an den Toren. Die betriebliche Effizienz dürfte sich dadurch deutlich verbessern, da die Überwachung des Straßenverkehrs vor Ort und das Flottenmanagement sowie die Transportabwicklung vor und nach dem Transport optimiert werden. Traxens hat am MSC-Terminal ein Gateway installiert, um eine verbesserte und sichere Konnektivität zu gewährleisten. Über APIs wird zudem der Zugriff auf die Big-Data-Analyseplattform TraxensHub ermöglicht, wodurch die Analyse- und Berichtsfunktionen für die Hafenbehörden erweitert werden.

„Unser Pilotprojekt im Hafen von Valencia ist eine der ersten Anwendungen eines IoT-Systems in einem Hafenumfeld, und wir erwarten die Ergebnisse mit Spannung“, sagt Jacques Delort, CEO von Traxens. „Wir sind überzeugt, dass Big Data die Zukunft der Schifffahrtsbranche ist. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit an diesem wichtigen Projekt mit dem Hafen von Valencia, der mit ValenciaportPCS eines der besten Community-Hafensysteme seiner Klasse betreibt.“.

„Wir haben bereits Traxens IoT-Geräte zur Containerverfolgung eingesetzt und sind überzeugt, dass diese Funktionalität den Hafenbehörden wirklich helfen kann, ihre Abläufe zu optimieren. Davon könnten alle Beteiligten profitieren“, sagt Jaime López, Projektleiter für intermodale Transporte bei MSC Spanien.

„Der Hafen von Valencia ist von der Bedeutung von Innovation und Digitalisierung für die Zukunft der Seehäfen überzeugt, beispielsweise durch den Einsatz der Integrationsplattform PCS (Port Community Systems). Wir freuen uns, Traxens als Testumgebung zur Verfügung zu stellen, was letztendlich zu optimierten Abläufen für die gesamte Schifffahrtsbranche führen könnte“, sagte Miguel Llop, Direktor für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) der Valenciaport Foundation.

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt plant Traxens, seine Lösung durch die Implementierung zusätzlicher Gateways auf weitere Terminals im Hafen von Valencia auszuweiten. Das bestehende Gateway wird genutzt, um die Prozesse für alle intelligenten Container, die den Bereich passieren, zu testen und zu optimieren.

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