Das PRS analysiert kontinuierlich (in hoher Geschwindigkeit) den Status beider DP-Master: den operativen Master auf Protokoll- und Anwendungsebene für den Ausfallfall und den „Hot Standby“-Master, um dessen Verfügbarkeit beim Umschalten sicherzustellen (bei Nichtverfügbarkeit wird ein Alarm ausgelöst). Fällt
der operative DP-Master aus, ersetzt das PRS ihn im nächsten Profibus-DP-Scanzyklus durch den „Hot Standby“-Master, und das Profibus-Netzwerk funktioniert unterbrechungsfrei weiter.
PRS löst Konflikte, die durch doppelte Adressen zweier Master (aufgrund ihrer Lage an unterschiedlichen Bussen) entstehen.
Es eignet sich für komplexe Redundanzsysteme und ist besonders vorteilhaft in Steuerungssystemen, die ständige Änderungen und Anpassungen erfordern. Änderungen können auf einem Master angewendet und getestet und innerhalb von Sekundenbruchteilen an den anderen zurückgespielt werden.
Die PRS kann über die Profibus-DP-Slave-Schnittstelle oder über Ethernet (oder die manuellen Schalter an der Vorderseite) gesteuert werden.
Die PRS ist mit jedem Profibus-DP-Master kompatibel.
