Die Klassifizierung hängt von der Anzahl der zu steuernden CPUs und dem Umfang der Steuerung ab; davon, ob ein Fernzugriff über IP erforderlich ist; davon, ob gleichzeitige Benutzer in verschiedenen Sitzungen über die KVM-Konsole oder ohne diese benötigt werden; und von der Entfernung der CPU vom KVM-Switch.

KVM-Konsolen eignen sich überall dort, wo Fernzugriff mehrerer Benutzer auf mehrere CPUs benötigt wird und der Platz für die Installation begrenzt ist. Das bedeutet, dass potenzielle Kunden für diese Lösung von Büros, die mehr als zwei CPUs steuern müssen, bis hin zu Organisationen reichen, die ihren Platzbedarf optimieren möchten: Behörden, Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen, Finanzinstitute – überall dort, wo mehrere CPUs an einem Ort zusammengeführt werden, beispielsweise in Rechenzentren, kleinen Serverräumen oder DVR-Systemen.

Kosten-Nutzen-Analyse von KVM-Switches:
Ein Vorteil einer KVM-Konsole sind die Einsparungen bei den Hardware-Investitionen. Es ist nicht mehr nötig, für jede zu verwaltende CPU eine separate Tastatur, einen Monitor und eine Maus anzuschaffen. Dadurch werden Zubehörkosten und insbesondere Rackplatz im Serverraum gespart.
Ein KVM-Switch bietet Vorteile wie die Emulation zur Steuerung jeder einzelnen CPU, sodass diese erkennt, dass sie über eine eigene Tastatur, einen eigenen Monitor und eine eigene Maus verfügt. Darüber hinaus werden keine Betriebssysteminformationen geteilt, und eine erneute Konfiguration per Plug & Play entfällt, wenn Sie bestimmte CPUs mit dem KVM steuern möchten.
Ein Desktop-KVM kann mit geringeren Investitionskosten 2 bis maximal 4 CPUs in einer Entfernung von maximal 7 Metern steuern. Ein Standard-KVM hingegen kann bis zu 8 CPUs steuern und die Steuerungskapazität durch eine Daisy-Chain-Konfiguration auf bis zu 512 CPUs erweitern.
Einige KVM-Switches unterstützen je nach Modell Entfernungen von 30 bis 50 Metern zur CPU. Es wird UTP-Kabel der Kategorie 5 verwendet. Die Entfernung bestimmt daher das benötigte KVM-Modell. Einige KVM-Switches bieten Fernzugriff per IP, sodass die Anlage von einem anderen Standort aus gesteuert werden kann, als wäre der Administrator physisch am Rechenzentrum anwesend. Benutzer können außerdem auf BIOS-Oberflächen zugreifen, um Hardwarekomponenten neu zu konfigurieren, Betriebssysteme zu installieren oder auf Netzwerkdienste zuzugreifen, die am Rechenzentrum nicht verfügbar sind.
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