Der neue Coax Link Controller ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 1,4 Gbit/s über das Koaxialnetz eines Gebäudes und ist eine kostengünstige und wettbewerbsfähige Lösung, mit der Netzbetreiber die Netzwerkkapazität und Servicequalität für alle Nutzer garantieren können. Je nach Modemtyp erreichen einzelne Abonnenten Breitbandgeschwindigkeiten von bis zu 350 Mbit/s, um der steigenden Nachfrage nach OTT-Videostreaming-Diensten und Connected TV gerecht zu werden. Heutzutage benötigen Abonnenten Glasfaseranschlüsse mit hoher Bandbreite für ihre Haushalte, die symmetrische Dienste für die Inhaltsbereitstellung und interaktives Gaming unterstützen.
Helge Tiainen, Produktmarketing-Manager bei InCoax Networks, erklärt: „Glasfaseranschlüsse in Privathaushalten würden das Bandbreitenproblem lösen, sind aber in älteren Mehrfamilienhäusern in ganz Europa wirtschaftlich nicht rentabel. Mit dem InCoax Coax Link Controller der nächsten Generation können Netzbetreiber ihren Kunden Hochgeschwindigkeitsverbindungen über die bestehende Koaxialverkabelung in Mehrfamilienhäusern bereitstellen – zu deutlich geringeren Kosten als bei einer durchgehenden Glasfaserverlegung und mit der Möglichkeit, allen Abonnenten eine ausreichende Verbindungsgeschwindigkeit zu garantieren.“ Der
InCoax Coax Link Controller ist ein Netzwerkzugangsknoten, der die Signalübertragung von Glasfasernetzen zu einzelnen Abonnenten über bestehende Koaxialkabel ermöglicht. Als einziger europäischer Hersteller dieser Technologie nutzt InCoax die c.LINK Ethernet over Coax MoCA-Chipsatzlösung von Entropic. Dadurch unterstützt der Coax Link Controller Breitbandgeschwindigkeiten von bis zu 1,4 Gbit/s mit 8 HF-Kanälen für Download und Upload. Je nach Modemdesign können zwei HF-Kanäle kombiniert werden, wodurch einzelne Abonnenten eine maximale Geschwindigkeit von 350 Mbit/s erreichen können. Der Coax Link Controller ist mit einem Netzwerkprozessor ausgestattet, der bis zu 10 Gbit/s verarbeiten kann. So lassen sich mehrere Coax Link Controller an das Glasfaserkabel eines Mehrfamilienhauses anschließen.
Kabelfernsehen nutzt ein Spektrum bis zu 862 MHz. Die IP-over-Coaxial-Technologie von InCoax nutzt das darüber liegende lizenzfreie Spektrum von 950 MHz bis 1525 MHz. Datendienste können somit parallel zu bestehenden Fernsehprogrammen genutzt werden. Höhere Frequenzen stellen in der Regel kein Problem dar, da die meisten Koaxialkabel in Gebäuden dafür geeignet sind. Ältere Netze wurden im Zuge der Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen modernisiert. Koaxialkabel können Signale bis zu 2400 MHz mit akzeptabler Dämpfung innerhalb der Kabellängen in Gebäuden übertragen. In vielen Fällen müssen jedoch Splitter und Abzweiger ausgetauscht werden, um Frequenzen bis zu 2400 MHz kostengünstig zu unterstützen.
Mit der neuesten MoCA 1.1-Zugangstechnologie sind bis zu 175 Mbit/s Kapazität pro Funkkanal möglich. Dies ermöglicht jedem Abonnenten 100 Mbit/s Surfen und bis zu drei HD-IPTV-Kanäle. In Europa gibt es durchschnittlich 2,7 Fernseher pro Wohnung. Koaxialkabel sind dank ihrer Schirmung sehr robust gegenüber externen Störungen. Im Gegensatz zu Telefonleitungen sind diese Kabel im Gebäude immer verfügbar, egal ob im Keller oder auf dem Dachboden.
InCoax Networks präsentierte den Coax Link Controller am Stand A21 auf dem Broadband World Forum.

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