„Die Verwaltung einer fragmentierten Backup-Infrastruktur erhöht die Kosten und verlangsamt die Wiederherstellung. Die ActiveProtect-Appliance vereint speziell entwickelten Speicher mit leistungsstarker Datenmanagement-Software in einer einzigen, planbaren Investition“, so Marcos De Santiago, Business Unit Director bei Synology. „APM 2.0 erweitert diesen Nutzen, indem es Unternehmen ermöglicht, ihre gesamte hybride Infrastruktur mit einer zentralen und skalierbaren Lösung zu schützen.“.
Größere Kompatibilität mit Plattformen
APM 2.0 erweitert den Schutz auf Amazon EC2, Azure VM, Proxmox VE, Nutanix AHV und Google Workspace. Die plattformübergreifende Wiederherstellung ermöglicht das Sichern und Wiederherstellen von Workloads in verschiedenen Umgebungen und erleichtert so sowohl die Notfallwiederherstellung als auch die nahtlose Migration von Workloads.
Die Backup-Ziele wurden ebenfalls erweitert. ActiveProtect Vault unterstützt nun eine größere Auswahl an Synology NAS-Geräten, und Azure Blob Storage wurde als weiteres Ziel für Backups und mehrstufigen Speicher hinzugefügt. In Amazon S3 Storage oder Azure Blob Storage gespeicherte Backups können im Rahmen einer Cloud-Disaster-Recovery-Strategie (Cloud DR) direkt auf Amazon EC2- oder Azure-VMs wiederhergestellt werden, ohne dass lokale Hardware erforderlich ist. Dies verkürzt die Wiederherstellungszeiten erheblich.
KI-gestützte proaktive Resilienz
ActiveProtect Manager 2.0 schützt ruhende Daten durch softwarebasierte Speicherverschlüsselung auf Volume-Ebene. Backups und Systemkonfigurationen bleiben auch bei Festplattendiebstahl oder Hardwareverlust unzugänglich.
Das nächste Update, APM 2.1, führt eine KI/ML-basierte Anomalieerkennung ein. Diese Funktion analysiert jede Backup-Version, um Anomalien wie Änderungen der Änderungsrate, Dateimodifikationen, Massenlöschungen und Entropieabweichungen zu erkennen. Verdächtige Backups werden zur Untersuchung durch Administratoren unter Quarantäne gestellt, wodurch das Risiko einer Backup-Beschädigung minimiert wird. Das Modell lernt aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen, um seine Genauigkeit zu verbessern und Fehlalarme zu reduzieren.
APM 2.1 scannt Backups vor der Wiederherstellung mithilfe integrierter Antivirensoftware von Drittanbietern (z. B. Microsoft Defender, Bitdefender und ESET) auf Schadsoftware. Wird im aktuellsten Backup Schadsoftware gefunden, stellt Auto Fallback automatisch die neueste saubere Version wieder her.
Verfügbarkeit
ActiveProtect Manager 2.0 ist für alle Geräte der DP-Serie ohne zusätzliche Kosten erhältlich.
