Die MIMO-Anwendungsarchitektur ermöglicht es Entwicklern drahtloser Geräte und Netzwerke, eigene Algorithmen zu entwickeln und zu evaluieren, um viele praktische Probleme realer MIMO-Implementierungen mit mehreren Nutzern zu lösen. In Verbindung mit den Hardwareplattformen NI USRP RIO und NI PXI skaliert sie von 4 bis 128 Antennen und erlaubt so die nahtlose Integration und den minimalen Entwicklungsaufwand für Systeme jeder Größe. Forscher können das vorkonfigurierte System für Massive-MIMO-Experimente nutzen und ihre eigenen Signalverarbeitungsalgorithmen in einem Bruchteil der Zeit im Vergleich zu anderen Ansätzen integrieren. Dies beschleunigt den gesamten Entwicklungsprozess – ein entscheidender Faktor im Wettlauf der Mobilfunkbranche um die Definition des 5G-Standards.
Als Teilnehmer des NI-Pioniernutzerprogramms für Kommunikation/HF haben Forscher der Universität Bristol die flexible Prototyping-Plattform für die 5G-Forschung genutzt und kürzlich in Zusammenarbeit mit der Universität Lund einen Weltrekord aufgestellt, der die spektrale Effizienz im Vergleich zu den aktuellen 4G-Netzen um das 22-fache steigert.
