Die Effizienz lässt sich durch die Einführung einer Wärmerückgewinnungsoption weiter steigern, wodurch die CO₂-Emissionen potenziell um 80 % reduziert werden könnten. Dies ist der erste Test einer Flüssigkeitskühlungslösung in Japan und unterstreicht das Engagement von KDDI für Nachhaltigkeit und den Kampf gegen den Klimawandel.

Herkömmliche Luftkühlsysteme sind laut und erfordern regelmäßige Wartung, wie Filterwechsel und die Wiederverwendung von Kältemittel. Die Flüssigkeitskühlung von Nokia hingegen ist nahezu wartungsfrei und arbeitet praktisch geräuschlos, wodurch sie sich ideal für Gebäude mit Mietern eignet. Die Flüssigkeitskühlung der Nokia-Basisstation nutzt die Wärme direkt an der Entstehungsquelle und führt sie durch die Flüssigkeitszirkulation aus dem Gebäude ab. Dadurch werden die CO₂-Emissionen des Kühlsystems um mehr als 70 Prozent reduziert.

KDDI testet außerdem Nokias Lösung Nokia AVA für Energieeffizienz, die mithilfe von KI den steigenden Energieverbrauch in Netzwerken angeht. Die Lösung trägt dazu bei, die Energiekosten um bis zu 20 Prozent zu senken und nachhaltigere Energienutzungsmodelle zu fördern. Nokia AVA kombiniert Telekommunikationsexpertise, KI und Cloud-basierte Bereitstellung zu einer konsistenten Energiesteuerung, die den Stromverbrauch dynamisch an das Datenaufkommen anpasst und gleichzeitig ein erstklassiges Nutzererlebnis gewährleistet.

Nokia hat sich verpflichtet, die durch seine Technologie verursachten CO₂-Emissionen zu reduzieren. Im Rahmen seiner aktualisierten, wissenschaftlich fundierten Klimaziele, die einem 1,5°C-Erwärmungsszenario entsprechen, hat Nokia zugesagt, die Emissionen zwischen 2019 und 2030 um 50 % zu senken. Dieses Ziel umfasst die Emissionen aus dem eigenen Betrieb und Produktportfolio, der Logistik sowie der Elektronikfertigung. Nokia beabsichtigt, seine Forschungs- und Entwicklungsbemühungen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen auch über diese Testphase hinaus fortzusetzen.