Joe Madden, Chefanalyst von Mobile Experts, kommentiert: „Wir gehen davon aus, dass die Nutzerzahlen auf allen Ebenen in den nächsten 15 Jahren steigen werden, ebenso wie der Datenverbrauch pro Nutzer. Der Aufstieg von Video und anderen Formaten wird eine massive Nachfrage nach schnellen und umfangreichen Datenmengen erzeugen. Doch wie schnell und wie umfangreich genau? Dieser Bericht liefert Antworten und zeigt auf, welchen Datenberg die Branche bewältigen muss, um nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten.“.
Mit der zunehmenden Verbreitung neuer VR-Formate und anderer Medien rechnet Mobile Experts mit einem sprunghaften Anstieg des Datenverbrauchs. „Derzeit gibt es keine gegenläufigen Kräfte, die Verbraucher dazu bewegen, ihren Datenverbrauch zu reduzieren. Daher ist ein hundertfacher Anstieg des Datenverbrauchs nicht nur plausibel, sondern realistisch“, heißt es in der Zusammenfassung des neuen Berichts.
„Der aktuelle Mix aus Festnetz- und Mobilfunkdaten wird sich in den nächsten 15 Jahren aufgrund der technologischen Verfügbarkeit und menschlicher Faktoren weiter auf mobile Geräte verlagern“, ergänzt Madden von Mobile Experts. „Die Menschen wünschen sich Komfort. Da die Kosten für mobiles Breitband sich mittlerweile denen von Festnetz-Breitband annähern, nehmen viele Nutzer keinen Kostenunterschied mehr wahr und werden ihren Festnetzanschluss zugunsten einer rein mobilen Strategie aufgeben.“
Eines der Hauptthemen des Berichts ist die verstärkte Nutzung von Indoor-Daten und die Fähigkeit von Mobilfunknetzen, hohe Kapazitäten von der Outdoor-Infrastruktur zu unterstützen.
Der Analyst argumentiert, dass zwar mit 6G der Einsatz von Millimeterwellen- (mm-Wellen) und Terahertz-Netzen (THz) erwartet wird, „aber ein grundlegendes Problem bei der Durchdringung von Innenräumen ein Geschäftsmodellproblem im Zusammenhang mit dem Aufbau der Infrastruktur in Innenräumen schaffen wird.“.
Der neue Bericht bewertet das Datenaufkommen in Innenräumen, den Einsatz von Cognitive-Radio-Verfahren (CR) zur Nutzung gemeinsam genutzter Frequenzbänder im niedrigen Frequenzbereich sowie die Anwendbarkeit von Millimeterwellen- und Terahertz-Frequenzen. Die Studie enthält Prognosen zum wahrscheinlichen Wachstum des mobilen Datenverkehrs bis 2035 und analysiert, wie Millimeterwellen- und Terahertz-Frequenzen die Netzüberlastung verringern können.
Der Bericht untersucht außerdem den Wettbewerb zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Breitbandtechnologien und analysiert das Datenwachstum im Innen- und Außenbereich.
