Indem die Nutzer einfach mit einem mit einer Kamera ausgestatteten Helm durch das Gelände gehen, können sie Bilder aufnehmen, die mithilfe von Algorithmen für künstliche Intelligenz und Computer Vision automatisch mit dem Bauplan übereinstimmen und so eine genaue Positions- und Tiefenschätzung ermöglichen.
Die SLAM-Technologie erstellt so eine Karte eines Bereichs und verfolgt gleichzeitig die Position des Geräts darin. Während sich das Gerät bewegt, sammelt es mithilfe von Sensoren wie Kameras oder Lasern Daten über seine Umgebung. Dabei erkennt es Wände, Türen und Objekte, um ein „Bild“ des Raums zu erstellen und seine Bewegungen zu verfolgen. Mit jedem neuen Datenpunkt werden sowohl die Karte als auch die Position des Geräts darin kontinuierlich aktualisiert. So kann sich das Gerät nahtlos bewegen, Hindernissen ausweichen, sich an seine Umgebung anpassen und Daten in Echtzeit erfassen.
Weltweit wächst der Markt für SLAM-Technologie, angetrieben durch Fortschritte in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik und Sensortechnik. Angesichts der steigenden Nachfrage nach autonomen Fahrzeugen und Robotern wird dieser Markt bis 2030 voraussichtlich ein Volumen von 9,4257 Milliarden US-Dollar erreichen. Aufgrund seines Potenzials und des rasanten technologischen Fortschritts wird SLAM zunehmend in allen Branchen eingesetzt, um die Effizienz und Qualität der Datenerfassung zu verbessern.
Diese Funktion bietet zudem erhebliche Vorteile: Sie ermöglicht effiziente Zustandsprüfungen, indem sie den Ausgangszustand eines Gebäudes erfasst und Unternehmen vor Haftungsansprüchen für bereits bestehende Mängel schützt. Im Projektverlauf ermöglicht SiteView Vorher-Nachher-Vergleiche und gibt Nutzern sogar einen Einblick „hinter die Mauern“, indem sie präzise visuelle Aufzeichnungen für vollständige Projekttransparenz bereitstellt.
SiteView verbessert zudem die Teamzusammenarbeit durch den Fernzugriff auf visuelle Echtzeit-Updates. So können Beteiligte schnellere Prüfungen und Genehmigungen durchführen, ohne vor Ort sein zu müssen. Dadurch bleiben Kunden, Entwickler und Endnutzer während des gesamten Projektlebenszyklus informiert, Missverständnisse werden reduziert und Streitigkeiten durch die klare Dokumentation der abgeschlossenen Arbeiten vermieden.
„Unser Ziel ist es, das Kundenerlebnis durch die Integration modernster Technologien kontinuierlich zu verbessern und so unser Produkt zum besten zu machen“, erklärte Álvaro Vega, Regionaldirektor von PlanRadar für Spanien, Frankreich, Italien und Lateinamerika. „SiteView erweitert die leistungsstarken Dokumentationsfunktionen unserer digitalen Plattform und vereint Benutzerfreundlichkeit mit höchster Genauigkeit. Mit dieser neuen Funktion machen wir innovative Technologie für die Baubranche zugänglicher und liefern anspruchsvolle visuelle Dokumentation für vollständige Transparenz, weniger Missverständnisse und weniger Nacharbeiten in Projekten.“
