Nach Abschluss der Tests wurde der 100.000 Kubikmeter große Ballon mithilfe von drei Fallschirmen zu Boden gebracht. Das Raumfahrtzentrum Esrange hat seit 1974 über 550 Stratosphärenballons gestartet. Neu bei diesem Start war die Integration einer Netzwerkkamera von Axis Communications, genauer gesagt einer AXIS Q-6034-E, in einen der Fallschirme. Dies ermöglichte es den Forschern, die Funktion des Fallschirmsystems und die Landung des Ballons von der Erde aus mit hochauflösenden Echtzeitbildern zu überprüfen. Der Ballon landete schließlich in Nordfinnland; die Reichweite des drahtlosen Netzwerks betrug dabei 400 Kilometer.        

„Die wetterfesten Videolösungen von Axis sind so konzipiert, dass sie extremen Wetterbedingungen standhalten und jederzeit eine zuverlässige Fernüberwachung gewährleisten. Die Möglichkeit, Bilder drei Stunden lang bei -73 °C und einer minimalen Temperatur von -90 °C zu verarbeiten und zu liefern, ist wirklich erfreulich und beweist die Robustheit unserer Produkte“, sagte Erik Frännlid, Director of Product Management bei Axis Communications.

Die Forscher des Raumfahrtzentrums Esrange zeigten sich sehr zufrieden mit dem Test. „Die Möglichkeit, Bilder des Geschehens in Echtzeit zu sehen und diese mit anderen aufgezeichneten Daten zu kombinieren, ist für uns äußerst wertvoll. So können wir das Verhalten der Fallschirme und den Landepunkt des Ballons analysieren. Dies ermöglicht uns zuverlässigere und sicherere Landungen“, erklärte Per Baldemar, Leiter des Startteams der Abteilung Raketen- und Ballonsysteme der Schwedischen Raumfahrtgesellschaft.

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