Diese zweite Herausforderung lädt junge Unternehmerinnen und Unternehmer zwischen 18 und 30 Jahren aus den 193 Mitgliedstaaten der ITU ein, ihre besten Ideen über die eigens dafür eingerichtete Crowdsourcing-Plattform einzureichen. Gesucht werden außerdem Innovatoren mit Ideen zur Nutzung von wegweisenden Technologien der „Maker-Kultur“ – der Gemeinschaft von Erfindern, Kreativen und Designern, die alles selbst machen – wie beispielsweise 3D-Druck oder Robotik, um in Katastrophensituationen Leben zu retten. Diese Technologien sollen, kombiniert mit kostengünstigen und leicht zugänglichen Lösungen, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen der Welt erreichen.

Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 31. Juli 2014 um 24:00 Uhr UTC+2.

„Dank ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bringen Open-Source-Technologien alle Voraussetzungen mit, um in Situationen, in denen eine schnelle Reaktion lebensrettend ist und den Wiederaufbau von Gemeinschaften nach einer Katastrophe unterstützt, unverzichtbare Instrumente zur Katastrophenvorsorge zu sein“, sagte Hamadoun I. Touré, Generalsekretär der ITU. „Innovationen, die Leben retten, sind grundlegend für unser Bestreben, die verheerenden Auswirkungen von Naturkatastrophen zu begrenzen“, sagte er und rief junge Sozialunternehmer weltweit dazu auf, ihr Wissen zur Entwicklung solcher Technologien einzusetzen und ihre Vision, ihre Mission und ihre Kreativität zur Bewältigung dieser wachsenden globalen Herausforderung zu nutzen.

Der Wettbewerb

Dieser jährlich stattfindende Wettbewerb, der 2010 ins Leben gerufen wurde, bietet jungen Menschen die Möglichkeit, an Workshops zu unternehmerischen Fähigkeiten teilzunehmen, wichtige Akteure der IKT-Branche kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu treten sowie ihre Projekte im InnovationSpace, einem speziellen Pavillon auf der ITU Telecom World 2014, zu präsentieren.

Der diesjährige Wettbewerb umfasst mehrere Herausforderungen, die darauf abzielen, reale Entwicklungsprobleme durch den innovativen Einsatz von Technologien mit echter sozialer Wirkung zu lösen. Der Wettbewerb begann mit der ersten Herausforderung zum Thema lokale digitale Inhalte und wird bis zur ITU Telecom World 2014 im Dezember mit weiteren Herausforderungen fortgesetzt.

Die Gewinner der Challenge-2 werden von einem Expertengremium ausgewählt und zur ITU Telecom World 2014 eingeladen, zusammen mit den Gewinnern der anderen Challenges 2014. Auch die Finalisten des Wettbewerbs 2013 werden anwesend sein und über den Fortschritt ihrer jeweiligen Projekte berichten.

Weitere Informationen zu Challenge-2 und den Gewinnern von Challenge-1 finden Sie unter ideas.itu.int. Dort können Sie sich auch registrieren, um Beiträge einzureichen oder andere Beiträge zu kommentieren.

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