Wireless Logic, ein auf Managed M2M/IoT-Konnektivitätsdienste über lizenzierte Funknetze spezialisiertes Unternehmen, bietet in diesem Zusammenhang Unternehmen, die für die Telemetrie von Zählern verantwortlich sind, eine Lösung zur Anpassung an die neuen Anforderungen von Red Eléctrica (dem spanischen Stromnetzbetreiber). „Mit dieser Migration wechseln wir von einer Technologie, die auf leitungsvermittelter 2G-Sprachnetzkommunikation basiert, zu einer Technologie, die besser für das 21. Jahrhundert geeignet ist und TCP/IP-Verbindungen nutzt“, erklärt Jon Mielgo, Direktor von Wireless Logic Spanien.

Der Migrationsplan gilt für alle Messstellen in Spanien, an denen der Netzbetreiber für die Zählerablesung zuständig ist und die direkt mit dem Hauptkonzentrator von Red Eléctrica kommunizieren – sowohl auf der Iberischen Halbinsel als auch im übrigen Land. Die genaue Anzahl der Messstellen, die ein IP-Upgrade benötigen, lässt sich zwar schwer ermitteln, aber diese Umstellung betrifft mindestens alle Messstellen des Typs 1 und 2 sowie alle Punkte, an denen Erzeugung, Verteilung und Übertragung miteinander verbunden sind, und generell alle Punkte, an denen Energie in das Netz eingespeist wird.

„Der größte Vorteil dieser Umstellung, die – ehrlich gesagt – einen Großteil der Branche überrascht hat, ist die Abschaffung des CSD-Standards (Circuit Switched Data)“, sagt Jon Mielgo. Diese Technologie wird aufgrund der geplanten Abschaltung der 2G- und 3G-Netze in Spanien in den kommenden Jahren ohnehin überholt – eine Abschaltung, die in anderen Ländern bereits stattgefunden hat.

Wichtigste Aspekte des neuen Regulierungsrahmens

Wireless Logic betont, dass diese Verordnung ein neues Szenario für das spanische Stromnetz schaffen wird. Die erste Konsequenz betrifft alle Messstellen, deren Ablesung dem Netzbetreiber obliegt und die direkt mit der zentralen Messstelle kommunizieren, unabhängig davon, ob sie sich auf der Iberischen Halbinsel oder in anderen Gebieten befinden.

Der zweite Aspekt der Vorschriften betrifft die Art der Verbindung. Die Vorgabe ist, dass die Kommunikation dieser Einrichtungen über öffentliche IP-Adressen und Portweiterleitung, jedoch ohne VPN-Tunnel, erfolgen muss. Zusätzlich muss SIMEL (Intelligentes Elektrisches Messsystem) aktiviert sein, um Messwerte zu erfassen, entweder über statische IP-Adressen oder DNS.

Die Experten des Unternehmens weisen daher auf mehrere Aspekte hin, die Firmen bei der Umstellung berücksichtigen sollten: „Einerseits müssen wir uns auf die Sicherheit des neuen Kommunikationssystems konzentrieren. Die Verwendung öffentlicher IP-Adressen bedeutet, dass Systeme unberechtigten Zugriffsversuchen und sogar DDoS-Angriffen ausgesetzt sind“, so Jon Mielgo. „Andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass die verfügbaren öffentlichen IP-Adressen begrenzt sind – zumindest bis zur flächendeckenden Einführung des IPv6-Protokolls – und dass es nicht praktikabel ist, für jeden Messpunkt eine eigene Adresse zu mieten.“.

Wireless Logic hat einen speziellen Plan entwickelt, der eine schnelle und sichere Lösung für diese Migration bietet. „Das erste Merkmal unseres Vorschlags ist die Verwendung privater IP-Adressen hinter der öffentlichen IP-Adresse, die für die Kommunikation mit Red Eléctrica dient. Das heißt, wir weisen jedem vom Kunden verwalteten Gerät eine Adresse in einem privaten, nicht öffentlich zugänglichen Netzwerk zu und stellen ihnen die öffentliche IP-Adresse des Gateways zur Verfügung, über die sie auf die Zählerstände zugreifen“, erklärt Jon Mielgo.

Dieses Modell basiert auf dem NAT-PAT-Protokoll (Network Address Translation – Port Address Translation), das die Kombination einer öffentlichen IP-Adresse mit einer Portnummer ermöglicht, um ein bestimmtes Gerät in einem privaten Netzwerk zu identifizieren. Dieses Format wird von Red Eléctrica für Switching unterstützt. Das System ermöglicht zudem die Konfiguration einer Whitelist, einer Liste zulässiger IP-Adressen, die Zugriffsversuche von allen anderen Adressen blockiert und so Schutz vor potenziellen Angriffen gewährleistet.

Andererseits ermöglicht das neue TCP/IP-Verbindungslesesystem, das Smart Meter erfüllen müssen, jeder Installation die Nutzung einer auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Kommunikationsumgebung. „Zum Beispiel 4G, NB-IoT, CAT-1 Bis… und in diesem Zusammenhang schlagen wir vor, unsere Multi-Operator-SIM-Karten optimal zu nutzen, die IoT-Konnektivität gewährleisten, flächendeckende Abdeckung ermöglichen und dank unserer SIMPro-Plattform schnell und einfach verwaltet werden können“, so Jon Mielgo abschließend.