Der neue ARTPEC-4-Prozessor wurde für Videostreams mit verbesserter Rauschunterdrückung und höherer Lichtempfindlichkeit entwickelt, was zu schärferen Bildern von sich bewegenden Objekten führt. Dieser Chip ist unter anderem entscheidend für die optimale Nutzung der Lightfinder-Technologie, die es Kameras ermöglicht, auch bei schwachem Licht und Dunkelheit klare Farbbilder zu liefern. Die Lightfinder-Technologie ist in der Netzwerkkamera Q1602 integriert, die derzeit die lichtempfindlichste Kamera auf dem Markt ist.
Der neue Prozessor optimiert zudem die Komprimierungsleistung des H.264-Formats. Der neue ARTPEC-4 unterstützt mehrere Videostreams in den Komprimierungsformaten H.264 und Motion JPEG, die hinsichtlich Auflösung und Bildrate individuell konfiguriert werden können. Diese Verbesserung führt zu besseren HDTV-Bildern, erhöhter Flexibilität und reduzierten Speicher- und Netzwerkkosten.
Dank einer leistungsstärkeren CPU und ihres Coprozessors zur Beschleunigung von Videoanalyseanwendungen bietet der neue ARTPEC-4 mehr Rechenleistung für intelligente Videoanalyseanwendungen. Dies ist besonders vorteilhaft für Anwendungen, die direkt in der Kamera über die Kameraanwendungsplattform ausgeführt werden. Diese Plattform ermöglicht den Einsatz skalierbarer und verteilter Videoanalysesysteme für die Videoüberwachung.
Mit der zunehmenden Umstellung von analogen auf digitale oder IP-Videosysteme gewinnen Video-Encoder auch bei vielen Anwendern analoger Systeme stark an Bedeutung. Aus diesem Grund vereint der ARTPEC-4 Verbesserungen beim Deinterlacing und Mehrkanal-Videoanschlüsse auf einem einzigen Chip. Dies senkt die Kosten pro Anschluss in Video-Encodern und ermöglicht kostengünstigere Mehrkanal-Videocodierungsprodukte.
Der ARTPEC-4 ist für die Netzwerkkameras und Video-Encoder von Communications optimiert und ergänzt das bestehende Prozessorportfolio des Unternehmens, zu dem auch der erste HDTV-fähige Netzwerkkameraprozessor, der ARTPEC-3, gehört.
Audiovisuelle Medien im Einzelhandel: Der Kunde steht im Mittelpunkt
Schon vor der Pandemie befand sich der stationäre Einzelhandel in einem tiefgreifenden Wandel, da der Wettbewerb um die Gunst der Kunden, die sonst online einkaufen würden, immer intensiver wurde. Mit der Rückkehr der Kunden in Einkaufszentren und Fußgängerzonen…
