Sensorfusion: Mehrere Technologien für maximalen Schutz.
Moderne Schutzsysteme basieren nicht auf einer einzelnen Technologie, sondern auf Sensorfusion: Funkfrequenzerkennung (RF), Radar und Kameras ergänzen sich und erzeugen ein umfassendes Lagebild.

• Die Funkortung liefert erste Warnsignale.
• Radar bestätigt Position und Flugbahn unabhängig, auch ohne Funksignale.
• Kameras ermöglichen die visuelle Überprüfung und liefern den Strafverfolgungsbehörden die entscheidende Grundlage für fundierte Entscheidungen.

Funkortung: Das Herzstück der Frühwarnung.
Viele Drohnen werden per Funkverbindung von ihren Bedienern gesteuert und überwacht, während andere (z. B. Kamikaze-Drohnen oder vorprogrammierte Drohnen) autonom und ohne ständige Kommunikation fliegen. Daher muss jede Ortungsstrategie die Funkortung mit zusätzlichen Sensortechnologien kombinieren.

Das Aaronia AARTOS-System bietet:
• Frequenzbereich: von 10 MHz bis 8 GHz, einschließlich der wichtigsten zivilen und vieler militärischer Frequenzbänder.
• Reichweite: Detektion bis zu 80 km in vielen Szenarien möglich, ausreichend, um große Gebiete wie Flughäfen oder Industrieanlagen frühzeitig zu schützen.
• Intelligente Signalverarbeitung: Signale werden nicht nur detektiert, sondern auch charakterisiert, lokalisiert und teilweise dekodiert. Echtzeitdaten wie Drohnen- und Bedienerposition, Flughöhe, Geschwindigkeit und sogar Seriennummern können extrahiert und angezeigt werden.
• Störfunktionen: Der AARTOS 360° Smart Jammer kann einzelne Frequenzen präzise über einen sehr breiten Bereich stören, nicht nur in Standardfrequenzbändern. Dies ermöglicht gezielte Gegenmaßnahmen gegen nicht standardmäßige oder militärische Frequenzen, anstatt ganze Frequenzbänder wahllos zu blockieren.
„HF-Detektion ist die Grundlage für effektiven Schutz“, erklärt Stephan Karschansky, Geschäftsführer von Aaronia Austria. „Unsere Systeme liefern in der Regel die früheste Warnung, lange bevor die Drohne sichtbar ist. Dies verschafft den Strafverfolgungsbehörden wertvolle Zeit, die Situation einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu planen.“

Radar und Kameras: Verifizierungsstufen.
Während die Funkortung die erste Warnung ausgibt, überprüft Radar unabhängig Position und Flugbahn, auch ohne Signal. Die optische Verifizierung mittels Kameras ermöglicht anschließend die eindeutige Identifizierung. Nur durch diese mehrstufige Verifizierung können Sicherheitskräfte fundierte Entscheidungen über Gegenmaßnahmen treffen.

Von der Erkennung zur Verteidigung:
Sobald die Position einer Drohne präzise ermittelt wurde, können gezielte Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Das AARTOS-System identifiziert sowohl die Drohne als auch die wahrscheinliche Quelle ihrer Steuersignale und übermittelt diese Informationen in Echtzeit, beispielsweise per App, direkt an die Sicherheitsbehörden.

Gegenmaßnahmentechnologien
• Störsender: Gezielte Unterbrechung von Steuerungsverbindungen. Der intelligente Störsender AARTOS 360° stört präzise jede gewünschte Frequenz, einschließlich nicht standardmäßiger und militärischer Frequenzbänder.
• Spoofing: Manipulation von GPS- oder Navigationssignalen, um Drohnen in die Irre zu führen.
• Übernahme: Gewaltsame Übernahme der Kontrolle über eine Drohne mit technischen Mitteln.

Alle Gegenmaßnahmen unterliegen strengen rechtlichen Rahmenbedingungen und dürfen nur von autorisierten Stellen eingesetzt werden. Ziel moderner Systeme ist es stets, Wirksamkeit mit minimalen Nebenwirkungen zu verbinden.

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