Laut dem neuen „KI-Selbstbewertungsleitfaden“ der Technologieberatung h&k liegt eines der Hauptprobleme nicht in der Technologie selbst, sondern im Mangel an verlässlichen Daten, Governance, Priorisierung und Akzeptanz in Unternehmen. Der Leitfaden identifiziert sechs wichtige Reifegrade der KI-Einführung, von Organisationen mit unstrukturierten oder verstreuten Daten bis hin zu Unternehmen, die bereits Lösungen implementiert haben, diese aber noch nicht in den Arbeitsalltag ihrer Teams integrieren konnten.
„Der Markt ist voll von vielversprechenden Initiativen, die im Pilotstadium verharren und nie in die Serienproduktion gehen. Viele Unternehmen glauben, die Herausforderung liege in der Implementierung von KI, dabei besteht die eigentliche Herausforderung darin, sie zu einer nachhaltigen, mit dem Geschäft verknüpften und von den Mitarbeitern genutzten Fähigkeit zu entwickeln“, erklärt Javier Tejada, Co-Präsident und Technologiechef bei h&k.
Von der Begeisterung für KI zur echten Strategie
Der KI-Selbstbewertungsleitfaden von H&K hebt hervor, dass viele Organisationen eine Phase gesteigerter Begeisterung für Künstliche Intelligenz erleben, ohne grundlegende Probleme wie Datenqualität, Governance oder Priorisierung von Anwendungsfällen gelöst zu haben. Zu den von H&K identifizierten Hauptsymptomen gehören:
• Die Daten sind über mehrere Tools und Systeme verteilt.
• Fehlen einer einzigen, verlässlichen Informationsquelle.
• KI-Projekte ohne klare Priorisierungskriterien.
• Isolierte Piloten, denen der Aufstieg misslingt.
• Lösungen wurden eingeführt, ohne dass sie von den Teams wirklich angenommen wurden.
• Risiken, die mit dem unkontrollierten Einsatz von KI-Tools innerhalb der Organisation verbunden sind.
Laut Javier Tejada führt das Überspringen von Schritten oft zu Lösungen, die nicht skalierbar sind, Frustration hervorrufen oder keinen spürbaren Geschäftsnutzen bringen. „KI darf nicht als Ansammlung unzusammenhängender Tests betrachtet werden. Es bedarf eines Fahrplans, der Strategie, Daten, Governance, Betrieb und Kulturwandel miteinander verbindet. Die Reihenfolge ist entscheidend“, fügt Tejada hinzu.
Sechs Stufen zum Verständnis des wahren Reifegrades
Der „Leitfaden zur KI-Selbstbewertung“ bietet ein praktisches Modell, mit dem Organisationen ihre aktuelle Situation ermitteln und Prioritäten für strategische Weiterentwicklung festlegen können. H&K identifiziert sechs Phasen:
ungeordnete oder verstreute Daten,
Daten ohne Governance oder Qualität,
Interesse an KI, aber ohne Fokus oder Priorisierung,
Klare Anwendungsfälle, die zur Umsetzung bereit sind,
Pilotprojekte, die nicht skalierbar sind, und Technologien ohne wirkliche Akzeptanz.
Jede Phase beinhaltet Indikatoren zur Selbstdiagnose und konkrete Empfehlungen für eine realistische und nachhaltige Weiterentwicklung. H&Ks Ansatz: KI mit Fokus auf Wirtschaft und praktische Anwendung. Mit diesem Leitfaden stärkt H&K seine Position als strategischer Partner in Daten- und KI-Projekten und unterstützt Unternehmen von der Datenstrategie und -governance bis hin zur Industrialisierung und Implementierung von KI-Lösungen.
Das Angebot des Beratungsunternehmens umfasst unter anderem folgende Dienstleistungen:
Datenstrategie und -architektur,
Daten-Governance und KI-Governance
KI-Masterpläne
Identifizierung und Priorisierung von Anwendungsfällen,
Entwicklung und Implementierung von KI-Lösungen,
Industrialisierung und Skalierung von Initiativen sowie Schulung, Führung und Veränderungsmanagement.
Das oberste Ziel von H&K ist es, Unternehmen dabei zu helfen, Chancen in messbare Ergebnisse umzusetzen – ohne leere Versprechungen und mit Disziplin.
Der Leitfaden zur KI-Selbstdiagnose kann unter diesem Link heruntergeladen werden: https://hktech.es/guia-de-autodiagnostico-inteligencia-artificial
